
Naira Marrakes

Geht die Sonne unter, so kann man, wenn man Glück (oder Pech) hat, ein seltsames Gespann am Horizont erblicken: Einen Felidont mit langen Zähnen und großen Flügeln, auf dessen Rücken eine Frau schläft. Die meisten, denen sich dieses Bild offenbart, wenden sich kopfschüttelnd ab und verbuchen es als Halluzination. Naira ist das nur Recht. Die Vampirin liebt Schlaf, und auf dem Rücken ihres Felidonts, Mie, wird sie meist in Ruhe gelassen. Nicht, dass sie etwas leicht aus der Ruhe bringen könnte.
Naira interessiert sich für nichts und niemanden, ist ihre eigene Herrin und zieht mit Mie alleine durch Galtora. Sie bewegt sich meist im Hintergrund von Ereignissen, mischt sich kaum ein und beobachtet ihre Umgebung immer mit scharfem Auge. Sie scheint völlig unnahbar und teilweise so desinteressiert, dass sie von nicht wenigen für grausam und gefühllos gehalten wird. Dabei empfindet Naira durchaus mehr als genug Gefühle für ihren Geschmack, allen voran ihre tiefe Zuneigung für Mie, dicht gefolgt von ihrer großen Liebe zum Schlafen.



Mie