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Lucien Vendar

Lucien Vendar
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Lucien Vendar
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''Obacht, junge Dame, wozu denn diese Eile?''

''Hast du es etwa noch nicht gehört?''

 

Öffnet die Vorhänge, entzündet die Laternen und tretet heran: Lucien Vendar ist in der Stadt!

 

Dieser talentierte Barde trägt Musik in seinem Blut: Egal ob Klavier, Flöte oder Geige, aus ihm sprudeln neue Melodien und Liedtexte wie Wasser aus einem Brunnen. War er in seiner Vergangenheit mal nicht damit beschäftigt, sich in die Herzen der Massen hineinzuspielen, reiste er durch das Land und vertrieb sich die Zeit mit dem Komponieren des neusten musikalischen Meisterwerks. Wohin er auch kommt, in die vielbelebte Stadt oder ins kleinste und unbedeutendste Dorf, die Menschen treibt es hinauf auf die Marktplätze oder hinein in die Tavernen, um den Klängen und Tönen seiner Instrumente entweder andächtig zu lauschen oder feierfreudig beizuwohnen.

 

Es ist beinahe ironisch, dass bei einer solchen Bekanntheit kaum jemand behaupten kann, Lucien wirklich zu kennen. Obwohl es absolut keine Lüge wäre, zu behaupten, dass sich dieser Künstler durch beeindruckende Kreativität auszeichnet, ist das noch lange nicht alles, was sich hinter seiner Bekanntheit versteckt. Mindestens genauso wichtig ist es, seine Entschlossenheit zu verstehen, die mit einem unbändigen Willen einhergeht, seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht den Vorstellungen und Wünschen anderer zu beugen. Er ist nicht nur ein dahergelaufener Sänger und Musiker, sondern jemand, den nichts und niemand davon abbringen konnte, es zu werden – nicht mögliche Rivalen, nicht seine Familie, nicht die Stimme von Unsicherheit in seinem Hinterkopf.

 

Lucien tut das, was er für richtig hält, und hat er sich einmal für etwas entschieden, ist es beinahe unmöglich, ihn davon abzubringen. Entweder geht er seinen eingeschlagenen Weg bis zum Ende oder er geht ihn gar nicht.

Kadenz

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